• Neue Musik in der Kirche

    neue musik in der kirche

Einführung 

Neben der Pflege der Tradition ist St. Martin zu einem überregional bedeutsamen Zentrum für Neue Musik in der Kirche geworden. Im Mittelpunkt steht dabei der interdisziplinäre Dialog von Neuer Musik und Theologie. Auch wenn die Formen und Rahmenbedingungen sich in einem ständigen Wandlungsprozess befinden wird das Wesentliche dabei erhalten, gefördert und weiterentwickelt. Das Festival "neue musik in der Kirche" versucht seit über vierzig Jahren Begegnungsräume zwischen neuster Musik und Kirche zu schaffen. In Konzerten, Gottesdiensten, Seminaren, Schulprojekten und vielen weiteren Gestaltungsformen stehen aktuelle Komponisten im Mittelpunkt.

2012 widmete sich das Festival der Komponistin Charlotte Seither. Eine intensive Begegnung mit der Musik von Manfred Trojahn wurde mit dem ersten Festival "Körperstürme" 2016 – nach der Renovierung der Kirche - verwirklicht.
2017 konnten innerhalb des "Orgelfestivals" zur Einweihung der neuen großen Orgel faszinierende neue Werke aufgeführt werden.
2018 wird das Festival "Körperstürme" im September zahlreiche Werke neuer Musik vorstellen.

Über das Festival hinaus findet die zeitgenössische Musik im Alltag der kirchenmusikalischen Arbeit einen breiten Raum, in kleineren Predigtreihen, in Konzerten und weiteren Spielformen. In den letzten Jahren wurden Werke von Lucia Ronchetti, Sergej Newski, Petros Ovsepyan, Gerhard Stäbler, Philipp Maintz, Ulrich Gasser und zahlreichen weiteren Komponisten aufgeführt. 2018 werden Werke von Florentine Mulsant, Szigmond Szathmary, Hans Darmstadt und anderen realisiert. Die Neue Musik ist in St. Martin durch ihre kontinuierliche Pflege zu einer Selbstverständlichkeit geworden.